Um neue Perspektiven einnehmen zu können, müssen Sie auch beim ERP-System über den Tellerrand blicken.

Das wohl zutreffendste Zitat hierzu stammt von Jim Rohn: „Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst.“ Gerade im ERP-Umfeld ist das absolut zutreffend. Je mehr man in diese Thematik eingebunden ist, desto mehr nimmt man die Ansichten und Verhaltensweisen des Umfeldes an. Aus diesem Grund plädieren wir dafür, sich regelmäßig Wissensquellen außerhalb des Unternehmens zu suchen. Das können Besuche themenspezifischer Veranstaltungen oder anderer Unternehmen sein. In Wirtschaft und Gesellschaft ist der Grundsatz des lebenslangen Lernens, bezogen auf die Arbeitslaufbahn von immer größerer Bedeutung, doch genauso sollte dies auch immer mehr auf Unternehmen direkt angewandt werden – besonders auch aufgrund der aktuellen Ereignisse.

Für Sie speziell bedeutet das: Externe Ansichten sind elementar für die Weiterentwicklung Ihres Unternehmens. Das heißt nicht, dass Sie von jeder Veranstaltung immer etwas Neues mitbringen und sofort implementieren müssen. Es kann auch bedeuten, dass Sie darüber Erkenntnis erlangen, wie es eben nicht funktioniert. Auch dadurch erweitern Sie Ihren eigenen „Know-how-Werkzeugkasten“. Und dabei sollte auch eine grundlegende Sache geklärt werden:

Das wohl zutreffendste Zitat hierzu stammt von Jim Rohn: „Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst.“ Gerade im ERP-Umfeld ist das absolut zutreffend. Je mehr man in diese Themen eingebunden ist, desto mehr nimmt man die Ansichten und Verhaltensweisen des Umfeldes an. Aus diesem Grund plädieren wir dazu, sich regelmäßig Wissen von außerhalb des Unternehmens zu suchen. Das können Besuche themenspezifischer Veranstaltungen oder anderer Unternehmen sein. Der in Wirtschaft und Gesellschaft schon lange immer wieder angesprochene Grundsatz des lebenslanges Lernens, ohne den es in einer Arbeitslaufbahn an vielen Punkten irgendwann nicht mehr weiter geht, kann ebenso auf den Bereich der Unternehmen direkt angewandt werden.

Externe Ansichten sind elementar für die Weiterentwicklung Ihres Unternehmens. Das bedeutet nicht, dass Sie von jeder Veranstaltung immer etwas Neues mitbringen und sofort implementieren müssen. Es kann auch bedeuten, dass Sie darüber Erkenntnis erlangen, wie es eben nicht funktioniert. Auch dadurch erweitern Sie Ihren eigenen „Know-how-Werkzeugkasten“. Doch zunächst sollte eine grundlegende Sache geklärt werden:

Ihr ERP-System und Sie. Wie ist Ihr Beziehungsstatus?

Betrachten Sie das Ganze doch mal auf der Beziehungsebene und klären Sie für sich: Was bedeutet Ihr ERP-System für Sie? Als was sehen Sie es? Damit ist in diesem Zusammenhang also die Haltung gegenüber Ihrem ERP-System gemeint und nicht die technische Nutzung.

In welches der drei folgenden Stadien reihen Sie sich ein?

Ignoranz

ERP – Das große Unbekannte.

Diese Ansicht trifft zu, wenn Sie kein Verständnis dafür entwickeln, welche Rolle ein ERP-System in Ihrem Unternehmen einnimmt und welche Aufgaben es sinnvollerweise übernehmen muss. Das ERP-System ist zwar vorhanden, wird aber in bestimmter Weise ignoriert. Die Folge: es wird sich niemals entfalten und weiterentwickeln können. Diese Haltung spüren auch die Kollegen und Mitarbeiter und werden höchstwahrscheinlich daraufhin die gleiche Haltung einnehmen.

Annäherung

ERP ja – aber wie und was?

In diesem Stadium beginnen erste Dinge bezüglich ERP zu fruchten. Sie verstehen zwar die Bedeutung des ERP-Systems und wissen auch, dass es notwendig ist, um Ihre Ziele zu erreichen. Wie das aber passieren soll und was konkret zu tun ist, ist Ihnen unklar. Dafür holen Sie sich einen ERP-Berater ins Haus. Sie legen ein Budget fest und fangen an. Der Haken daran ist, dass bei Ihnen der Groschen bezüglich Klarheit noch nicht gefallen ist und der externe Berater ausschließlich seine bekannten Werkzeuge nutzt, die er in seiner Ausbildung gelernt hat. Es wird dann zwar an den Zielen gearbeitet, jedoch meist sehr ineffizient und langsam.

Leidenschaft

Sie verstehen, wo der Schuh drückt.

In diesem Stadium nehmen Sie die Situation zum ersten Mal wirklich an und entwickeln eine gewisse Art von Leidenschaft für das Thema. Sie verstehen, wo der Schuh drückt, und Ihnen ist es möglich, erste Schritte und Maßnahmen selbst zu definieren und umzusetzen. Durch kurze und viele kleine Aufgaben ist es auch Ihren Kollegen möglich, zu liefern und Dinge zu Ende zu bringen. Dadurch wächst das Interesse am Thema ERP. Durch Ideen der beteiligten Kollegen verstehen Sie das ERP-System als Treiber und nutzen diese Aufwärtsspirale.

Nur mit Mut geht´s effizient ans Ziel

Sollten Sie nun motiviert und sich im Klaren darüber sein, was mit dem ERP-System erreicht werden soll, dann verlassen Sie Ihre Komfortzone. Es gehört immer noch eine Portion Mut dazu, das Ganze auch anzupacken. Wenn das aus Kapazitätsengpässen oder Budgetrestriktionen nicht sofort möglich sein sollte, ist das erfahrungsgemäß auch kein Problem. Dann starten Sie das Projekt eben erst nach sechs Monaten. Wichtig ist, sich hierbei nicht zu überfrachten und an der Umsetzung dranzubleiben.

Ohne Einsicht in die Sackgasse

Sollten Sie keine Erkenntnis darüber erlangen können, dass das ERP-System einen elementaren Baustein im Hinblick auf den Unternehmenserfolg darstellt, werden Sie das auch nie auf Ihre Organisation übertragen können. Wenn Sie es selbst nicht schaffen, Erkenntnis zu gewinnen, wird es Ihre Organisation auch nicht schaffen und Sie werden scheitern oder zumindest ein nicht wirksames Resultat erhalten.

Die Maßnahmen sind die leichteste Übung

Wenn Sie die Erkenntnishürde überwunden haben und den notwendigen Mut aufgebracht haben, gilt es sich an die leichteste Übung zu machen: Definieren Sie die Maßnahmen und setzen Sie das Notwendige um!

Mehr über dieses Thema finden Sie in unserem Buch „Der ERP-Irrglaube im Mittelstand“.

Gerne stehe ich für nähere Informationen zur Verfügung.

Valerie Lee

Leitung Marketing

+49 (0) 79 51 / 29 79 98-0 valerie.lee@hf-solutions.co