Wenn der Nutzen zu lange ausgelegt ist, schadet das dem Fortschritt

///Wenn der Nutzen zu lange ausgelegt ist, schadet das dem Fortschritt

Wenn der Nutzen zu lange ausgelegt ist, schadet das dem Fortschritt

Nur allzu gut kennt jeder die Situation, dass man etwas kauft und schon weiß, dass sich dies wirtschaftlich nie lohnen wird. Das kann der Rasentraktor für 100 qm Rasen oder auch der Duplex-Drucker mit der Möglichkeit zum Heften sein. Bei der Betrachtung nach 10 Jahren bemerkt man folglich, dass der Aufwand und die Kosten dafür weitaus höher waren als der Mehrwert bzw. der Nutzen, den man daraus hatte. Im privaten Umfeld stellt dies auch kein Problem dar, solange man die Mittel dafür ohne Schwierigkeiten aufbringen kann.

Folglich fällt es einem bei einer derartigen Anschaffung schwer, sich von den Gegenständen wieder zu trennen. „Der Drucker war damals so teuer und wir haben ihn mit hohem Aufwand angeschafft. Wir sollten diesen noch weiter nutzen.“ Letztendlich verhindern hierbei Ihre Emotionen den Fortschritt. Ein Experte wird Ihnen an dieser Stelle helfen, indem er seine Erfahrung und Neutralität mit einbringt. Sofern Sie Ihm vertrauen.

Wir, die jährlich Einblick in eine große Anzahl an Firmen bekommen, erleben dieses Szenario fast wöchentlich. Nur dass es eben nicht der Drucker ist. Es geht um Verpflichtungen, Maschinen und oft auch um Strategien. Als klassisches Beispiel sei an dieser Stelle ein ERP-System erwähnt. Mit dessen Einführung bindet man sich meist auf eine Zeitdauer von über 10 Jahren. Wenn man keine Erfahrung in diesem Bereich hat und die Kosten weit über dem Budget liegen, fällt die Bindung noch länger aus. Das darf jedoch nicht passieren. Sie berauben sich hier jeder Möglichkeit, bestimmte Veränderungen vorzunehmen.

Der Schlüssel liegt nun darin, das Gleichgewicht bezüglich Bindung und Fortschritt zu finden. Für uns liegt die Lösung in der Beachtung der folgenden fünf Schlüsselfaktoren:

Verzichten Sie auf eine perfekte Lösung. Setzen Sie auf Geschwindigkeit

Es klingt zwar schon etwas abgenutzt, aber jedem Menschen steht die gleiche Zeit zur Verfügung. Wie wir damit umgehen und wie wir diese nutzen, ist höchst verschieden. Wir selbst stehen jeden Morgen mit dem Ziel auf, ein kleines Stück weiterzukommen. Wir erzeugen somit täglich Fortschritt. Es vergeht kein Tag, ohne nach vorne zu kommen. Dabei verzichten wir bewusst auf Perfektion. Hierbei gilt klar der Ansatz nach dem Pareto-Prinzip: mit 20 % Energie 80 % der Wegstrecke bewältigen. Wichtig dabei ist es, dass Sie dies in Ihrem Unternehmen vorleben. Nur so lässt sich vermeiden, dass Unsicherheit die Organisation lähmt und dass das üblicherweise positive Momentum wirkungslos verpufft. Eine perfekte Lösung wird Sie zwar an Ihr Ziel bringen, jedoch meist zu spät. Machen Sie mit uns an dieser Stelle die Gegenprobe. Blicken Sie auf die letzten 12 Monate zurück und versuchen Sie all diese Dinge aufzulisten, die Sie mit Ihrem Unternehmen begonnen und bis heute nicht beendet haben. Dabei werden Sie vermutlich feststellen, dass es besser gewesen wäre, auf Geschwindigkeit statt Perfektion zu setzen.

Engagieren Sie Experten, um Ihre Entscheidung zu stützen

(nur strategisch, keine Umsetzungsexperten)

Die Zusammenarbeit mit einem Experten wird Ihnen an dieser Stelle zwei Vorteile bringen:

  • Strategische Begleitung zu Sicherstellung
    der Erfolgskriterien
  • Noch mehr Geschwindigkeit

Ihnen muss klar sein, dass Sie von einem Experten in den seltensten Fällen Umsetzungsexpertise erhalten werden. Viele Unternehmer wissen zwar, was sie wollen, aber nicht, was sie brauchen. Deshalb kann Sie ein Experte an dieser Stelle in Bezug auf die Zielfindung und den Weg dorthin unterstützen. Dadurch sichern Sie sich bezüglich des Risikos, auf dem falschen Weg zu sein, ab. Des Weiteren sorgt ein Experte für noch mehr Geschwindigkeit im Projekt, allerdings ausschließlich auf der strategischen Ebene.

Bei Beachtung dieser fünf Punkte wird es Ihnen gelingen, die Schwelle bis zur Amortisation signifikant zu senken. Dadurch machen Sie Ihr Unternehmen flexibler und es wird sich in der Folge leichter steuern lassen.

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Machen Sie sich nur bedingt von langfristigen Investitionen abhängig, es sei denn, sie sind substanziell

Mittelständische Unternehmen tendieren zu einer hohen Fertigungstiefe. Dies hat zur Folge, dass ein Großteil ihres möglichen Investitionsvolumens in den Maschinenpark sowie in die Infrastruktur wandern. Möchte man in all diesen Bereichen gut aufgestellt sein, muss man in Qualität investieren. Dies hat jedoch meist seinen Preis. Daher gilt es, sich nur an Stellen, die das Überleben und den Erfolg sichern, langfristig abhängig zu machen. Dies bedeutet, auch bei der ERP-Auswahl und beim ERP-Management sorgfältig auf zukünftige Unabhängigkeit zu achten, egal wie verlockend bestimmte Module oder Anwendungen des ERP-Systems sind. Alles, was sich innerhalb von einem oder maximal drei Jahren amortisiert, kann gern getan werden.

Berücksichtigen Sie weiche Faktoren bei Ihrer Entscheidung

Weiche Faktoren sind es, die Unternehmen Alleinstellungsmerkmale verschaffen, die sich nicht selten zu dauerhaften Wettbewerbsvorteilen ausbauen lassen. Sie treiben den Erfolg, der sich letztendlich in der Bilanz niederschlägt. Es ist elementar, dies mit zu berücksichtigen. Treiber können Veränderungen im Markt, der Unter-
nehmenskultur, der Belegschaftszusammen-
setzung oder die Erfahrung des Managements sein. Gerade die Veränderung im Markt ist nicht genau vorherzusagen. Ein geniales Managementinstrument, um diese weichen Faktoren im Unternehmen zu bewerten und zu verbessern, ist die Wissensbilanz. Mit ihrer Hilfe können Sie diese weichen Faktoren einordnen und die Veränderung der subjektiven Wahrnehmung messen.

Ziehen Sie Experten zu Ihren Entscheidungen hinzu

Wenn Sie sorgfältig mit der Ressource „Externe Berater“ umgehen, kann Ihnen das viel Ärger ersparen. Legen Sie sich ein begrenztes Budget von einer niedrigen fünfstelligen Summe fest und flankieren Sie damit Ihr Risiko. Bei elementaren Entscheidungen darf es auf jeden Fall der Experte sein. Da spielt es auch keine Rolle, wie hoch seine Vergütung ist. Liefert er Ihnen die entscheidenden Impulse, ist die Investition im Gegensatz zum Ertrag verschwindend gering. Viele unserer Kunden sichern sich bei uns einen Retainer-Vertrag. Das bedeutet, dass wir für unsere Kunden zu einem festen Jahresbudget als Wissenslieferant zur Verfügung stehen – egal ob per Mail, Telefon oder vor Ort. Der wahre Mehrwert liegt jedoch meist in ein oder zwei entscheidenden Momenten, in denen wir diesen Kunden den entscheidenden Impuls liefern.

Von |2019-08-15T11:16:21+00:00August 12th, 2019|Blog, Management-Expertise|0 Kommentare

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