Warum die Kleinen anders denken müssen, als die Großen

von Tobias Hertfelder / Ausgabe I – 03/2018

GUTEN TAG,

ich habe in den letzten Jahren viele erfolgreiche Unternehmen auf Ihrem Weg begleiten dürfen und dabei sehr wertvolle Erkenntnisse gewonnen. Im Herbst 2017 fragte ich mich: Was ist dieses Wissen eigentlich wert? Ich kam zu dem Schluss, dass es nichts wert ist, wenn ich es nicht teilen kann. Erst recht ist es nichts wert, wenn dieses Wissen an anderen Stellen fehlt und meine Kunden und Nichtkunden Chancen verpassen.

Viele meiner Kunden sprechen davon, dass die Digitalisierung auch im Mittelstand angekommen ist. Dies ist der Grund, weshalb ich mich mit meinem heutigen Newsletter an Sie wende. Auch ich möchte ab sofort diese Medien nutzen, um mich nach dem Vorbild „Industrie 4.0“ mit Ihnen
digital zu verknüpfen. Ich werde Ihnen ab sofort in
geregelten Abständen Infos rund um das Thema ERP-Systeme in Verbindung mit Ihren Alltagsthemen liefern. Mein erstes Thema dreht sich um die Frage, wie Sie künftig Ihre Chancen besser nutzen können und warum es falsch ist, kleine und mittlere Unternehmen mit Konzernen methodisch in einen Topf zu werfen. Sind Sie für 2018 bereit? Haben Sie Ihre Asse im Ärmel, um sie am Markt oder intern ausspielen zu können?

Tobias Hertfelder

WARUM DIE KLEINEN
ANDERS DENKEN MÜSSEN,
ALS DIE GROßEN

Ob KMU oder Großkonzern: Das Geschäftsjahr 2018 hat gerade angefangen und bietet Ihnen Chancen, um noch erfolgreicher zu sein. Diese Chancen können Sie jedoch nur ergreifen, wenn Sie diese erkennen. Mit der Anschaffung bzw. dem Betrieb eines integrierten ERP-Systems haben Sie die optimale Basis dafür. Sie verfügen über eine notwendige Datenplattform, um Ihre nächsten Ziele anzuvisieren. Die vorhandenen Daten gilt es nun in Bezug zu Ihren Möglichkeiten zu nutzen. Sie müssen nicht immer die perfekte Lösung haben. Es ist viel wichtiger, dass Sie den Hebel umlegen. Nur wie?

Erfahrungswerte zeigen, dass Beratungsagenturen bei kleineren oder mittelständischen Unternehmen in der Regel bewährte Ansätze zur Lösung eines Problems anwenden. Durchzuführende Analysen und Vorgehensweisen basieren auf Erfahrungen von Großkonzernen. Dabei vergessen die meisten eines: ein Mittelständler ist kein Konzern. Es muss nicht immer alles 100 % perfekt sein, alles bis in das letzte Detail erprobt sein. Manchmal genügt es einfach loszulaufen. Es sind im Mittelstand andere Ansätze und Methoden notwendig, um erfolgreich zu sein. Für eine zielführende Beratung und die Suche nach einer passenden Lösung für ein KMU ist ein ganzheitlicher Blick auf das Unternehmen und dessen individuelle Bedürfnisse wichtig. Mit dem entsprechenden Weitblick ist es selbst mit einem vorhandenen und auf den ersten Blick starren ERP-System möglich, ein agiles Management zu schaffen und Chancen entsprechend zu nutzen.

Auf einen Blick: Die wichtigsten Unterschiede
zwischen KMUs und Konzernen

  1. Die Anforderungsprofile der Mitarbeiter unterscheiden sich deutlich.
  2. Der Führungsstil im Konzern ist in der Regel systematisch, digital und lateral. Beim Mittelständler hingegen herrscht häufig das Meisterprinzip: kommandieren, kontrollieren und korrigieren.
  3. Für KMUs ist der Kunde König. Konzerne dagegen bedienen eher Kunden, die sich diesem anpassen.
  4. Konzerne sind oft Generalisten. Mittelständler nehmen eher die Expertenrolle ein, jedoch mit einem meist eingeengten Sichtfeld.

Was KMUs in jedem Fall beachten sollten

  1. Stellen Sie das Bewusstsein in den Vordergrund, nicht die Methoden.
  2. Nutzen Sie Technologien, die Ihnen neue Märkte erschließen.
  3. Stellen Sie sich die Frage: Bietet Ihnen Ihr Marktsegment Potential für die Zukunft?
  4. Konzentrieren Sie sich auf Märkte mit homogenen Bedürfnissen. Spielen Sie dabei Ihre Expertenfunktion aus.
  5. Ihre Fertigungsmaschinen stellen Sie hochpräzise ein. Genauso sollten Sie bei der Zusammenstellung Ihrer Führungsmannschaft vorgehen.
  6. Behalten Sie grundsätzlich eine Frage im Blick: Wie können Sie Ihre Ziele am besten erreichen?

HABEN SIE ZU WENIG
EINBLICK IN ERFOLGREICHE
UNTERNEHMEN?

Im Zuge meiner Beratertätigkeit hatte ich bereits Einblick in über 100 Unternehmen und deren Strukturen. Die meisten meiner Kunden waren sich über einen Punkt einig: In der Vergangenheit haben sie zu wenig über den Tellerrand geblickt. Vor allem Erfahrungen aus anderen Unternehmen hätten enorme Wettbewerbsvorteile zum Vorschein gebracht. Behalten Sie also Folgendes im Hinterkopf: Sie lernen durch jeden neuen Kontakt dazu – sowohl von guten wie auch von negativen Beispielen und Unternehmen.

Schaffen Sie sich in 2018 Klarheit darüber, wohin Sie möchten und welche Ziele Sie erreichen wollen. Mit einer klaren Strategie und Expertenwissen erzielen Sie am Markt höhere Preise und stärken Ihre interne Position. Formulieren Sie deshalb Ihre Strategie schriftlich, um alle Anspruchsgruppen in die richtige Richtung zu lenken.
Bedenken Sie auch, dass Erfahrung allein kein Wachstum generiert. Werden Sie aktiv und schaffen Sie Routinen als Gegengewicht zur Dynamik. Den Schlüssel zum Erfolg bildet die Umsetzung!
Achten Sie darauf, dass Sie sich vor der Definition Ihrer Strategie nicht zu sehr auf kleinste Details konzentrieren und dabei Ihre kostbare Zeit und Energie verlieren. Ich helfe Ihnen gerne dabei.

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